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Die Protagonistin, die Liebe und die Glaubwürdigkeit.

Die Protagonistin, die Liebe und die Glaubwürdigkeit.

Gemeinsam oder einsam? Muss es überhaupt immer Liebe sein? Foto © fieberherz.de

Erin Day wird hauptsächlich diejenige sein, die sich durch BIRDKIN kämpft, dabei lebt, liebt, gewinnt und auch verliert. Sie wird Heldin und keine Heldin, Wasser und Stein zugleich sein. Will damit sagen: Wenn ich es schaffe, ist sie nicht ein Stereotyp, sondern wirklich eben einfach Erin Day, eine überaus menschliche Dame, obwohl sie nicht einmal ein Mensch ist. 
Das "Problem" an weiblichen Protagonisten ist jedoch häufig, dass scheinbar ein "Liebes-Happy-End" erwartet wird – gemessen an Häufigkeit solcher Kunstgriffe bei weiblichen Hauptcharakteren in vielen Romanen zumindest. Damit könnte ich generell dienen, mag ich aber gar nicht so sehr mit BIRDKIN. Es kommt ein bisschen darauf an, wie sich die Geschichte entwickelt und es kommt mir vor allem auf eines an: Glaubwürdigkeit.

Untot und deswegen ziemlich tot.

Vampire in der Literatur sind (leider?) keine Seltenheit mehr. Abfotografiert aus "Das fünfte Imperium" von Viktor Pelewin // fieberherz.de

Vielleicht hat einer von euch die Info-Seite mal irgendwann überflogen, wo unter anderem von "Fantasy" die Rede ist. Das ist irgendwie das traurigste Wort, das ich je hingeschrieben habe, weil es für etwas steht, für das ich mich ein bisschen schäme. 
Warum ich mich schäme? Weil es um ein Thema geht, das in den letzten Jahrzehnten zwar immer irgendwie ein bisschen präsent war, heutzutage aber kaputt geschrieben wurde. Es ist Teil des Mainstreams geworden, sämtliche Buchhandlungen bersten vor Trittbrettfahrer-Publikationen. Ahnt jemand nun, worum es gehen könnte? Nun ja, Vampire eben ;)



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