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Du bist, was du jobbst?

Der Beruf einer Romanfigur fügt Attribute in Sachen Charakter und Sozialkontakte hinzu.  Foto © Jeff Sheldon // fieberherz.blogspot.de
Foto © Jeff Sheldon

Die Wahl des Berufes für meine Figuren empfinde ich als enorm wichtig - sie macht eine Figur glaubwürdiger (oder im schlimmsten Falle auch eben nicht) und hilft, sie in ihrem Charakter umreissen/darstellen zu können, ohne dies explizit erläutern zu müssen. Zwischen-den-Zeilen-Maßnahmen mag ich ungeheuer gerne.
Tatsächlich habe ich dem Thema früher nie wirklich Beachtung geschenkt und mehr aus dem Bauch heraus ausgewählt, was mir für eine Figur passend erschien. Oftmals habe ich mich davon leiten lassen, was ich mir selber vorstellen könnte auszuüben oder zumindest wünschte, dass ich es könnte. Vielleicht, weil es dann mehr Spaß machte, darüber zu schreiben, das Schreiben an sich also leichter von Hand ging.
Mittlerweile glaube ich aber, dass man abwägen sollte, ob bei der Berufswahl zu sehr persönliche Vorlieben reinspielten und dies der Glaubwürdigkeit der Figur Abbruch tun könnte. So setze ich das auch für BIRDKIN um, besonders wichtig natürlich die Hauptfiguren, deren Leben unter stärkerer Beobachtung und Beurteilung durch den Leser stehen.



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