SLIDER

Mein erster Schreibmarathon

In die Tasten hauen - mein erster Schreibmarathon steht an! Foto © fieberherz.de

Am kommenden Sonntag, 20. Juli, findet der neunte Schreibmarathon des Schreibwahnsinns statt (dem Ursprung der Montagsfragen) - für mich wird es die erste Aktion dieser Art! Die Woche über gebe ich mir noch Zeit (dank Semesterende ist das auch zu schaffen), noch ein bisschen weiter an meiner Welt, dem Plot und den Charakteren zu feilen, bevor ich dann von 10 bis 22 Uhr die Schotten dicht mache bei mir Zuhause und schreibe, bis der Schädel raucht.

Was ich mir erhoffe

Schlagzeilen! Also: Endlich mehr Fortschritte beim Schreiben selber, damit ich bei der ganzen Recherche nicht zum Fachidioten werde und das Erzählen verlerne. Außerdem hoffe ich, meine Angst vor dem Anfang so besser überwinden zu können. Eigentlich habe ich ja besonders hinsichtlich des Projekts versucht, dieses Jahr disziplinierter in so ziemlich allem zu sein. Hat die meiste Zeit gut geklappt, nur um dann in der Prüfungsphase des Studiums zusammen zu brechen. Mit diesem Schreibmarathon möchte ich den erneuten Startschuss für mehr Disziplin für die nächste "Großstrecke" geben, damit Versagensängste für diese Zeit keine Chance haben. 

Was ich befürchte

Zum einen feiert der Vater des Herzjungen am Samstag Geburtstag. Das heißt, ich muss Sonntagmorgen nach Hause fahren - das wird hart in doppelter Hinsicht. Denn zum einen leben der Herzjunge und ich nicht zusammen und wenn wir dann in einem Bett schlafen, kann ich mich nur mit größter Mühe aus diesem warmen Nest schälen. Zum anderen weiß ich nicht so ganz, was ich allen sagen soll. "Ich bin im Internet zum Schreiben verabredet" ist da nicht wirklich die geschickteste Begründung... Meine Befürchtung lautet nun ganz einfach, dass ich aus diesen Gründen kneifen oder viel zu spät anfangen könnte (auch wenn letzteres nicht sooo schlimm wäre, aber es geht mir auch mehr um das Prinzip). Drückt mir die Daumen, dass ich meinen inneren "Schreibschweinehund" überwinden kann :)

Welche Erfahrung habt ihr mit Schreibmarathon / Schreibnacht & Co. gemacht?
   

Kommentare

  1. Oh! Ich würde auch gern mitmachen, aber so abwesend wie meine Muse zur Zeit ist, kann ich das vergessen. Schade. (Und an dem Tag ist bei mir auch ein Familientreffen geplant.)

    Was Erfahrung angeht, sind die wenn man sich auf einen Schreibmarathon wie den, an dem du teilnimmst, beschränkt, habe ich so gut wie keine.
    Ich habe allerdings bereits dreimal am NaNoWriMo bzw. am Camp NaNo teilgenommen, was im Prinzip ganz ähnlich ist. Währenddessen gab' es natürlich auch wordwars (meist 1/2 Stunde lang, aber mehrere nacheinander) und das ein oder andere Mal endeten diese Wortkriege auch in durchgeschriebenen Nächten. Das war jedoch nie so geplant, sondern ist ganz spontan passiert.
    Ich muss sagen, dass mir diese Herausforderungen gut helfen, wenn ich es einmal geschafft habe, ins Schreiben hineinzukommen. :)
    Wünsche dir viel Erfolg für den Sonntag!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau diese Sache mit der Muse mag ich nicht mehr verantwortlich für Pausen machen. Deswegen schrieb ich vom "Schreibschweinehund" .p

      An NaNoWriMo würde ich so gerne teilnehmen, aber das ist bei 3 Hausarbeiten und einem Praktikum in den kommenden Monaten einfach unrealistisch. Ich wünschte, ich hätte soviel Erfahrung dort wie du!

      "Wortkriege" klingt ja spannend! Muss ich mal weiter googeln. Danke für dein Feedback :)

      Löschen
  2. Schreibmarathon an sich hab ich noch nicht gemacht.
    Eher mit einer sehr guten Freundin diverse Wortkriege. Wir haben uns eine bestimmte Anzahl von Tagen ausgemacht und wer die meisten Worte in dem Zeitraum zu einem Projekt geschrieben hatte, hatte gewonnen ;)
    Allerdings kam dann zu viel Arbeit dazwischen, so dass wir das leider kaum noch schaffen und nur zum nächsten Urlaub hecheln und hoffen, dass wir die Zeit nicht wieder mit Abgammeln verbringen.

    Ich bin immer sehr skeptisch, ob dich sowas durchhalte, da ich doch sehr oft ins Stocken gerate und mein Dokument anstarre. Oder ich hänge mich an Kleinigkeiten auf, recherchiere und lande dann bei komischen Wikipediaartikeln über Mücken ಠ_ಠ
    Am liebsten arbeite ich auch eher an dem Zeug drum herum; die Welt, die Vergangenheit von Figuren oder andere Existenzebenen von Wesen, die meine Welt bevölkern.
    Ich hab ja auch einen Narren an Stammbäumen und Mindmaps über Figuren gefressen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg beim Marathon und ich schiebe mein Zeug noch 2 1/2 Wochen, bis ich Urlaub habe :)

    Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das mit dem Anstarren, dem Aufhalten an Kleinigkeiten... Ja, das könnte auch mir passieren. Aber ich hoffe nicht. Zumindest nicht die ganze Zeit, sagen wir es mal so :) Aber erst einmal muss ich herausfinden, was dabei alles so passieren kann (und ob ich auch bei komischen Wikipediaartikeln lande :p)

      Das Drumherum macht mir auch sehr viel Spaß, aber ich merke, wie ich zusehends unzufrieden werde darüber, dass langsam mehr Details stehen, als ich vielleicht jemals verarbeiten kann - gegenüber entschieden zu wenig, ja praktisch kaum vorhandenem Text.

      Danke dir! Und auch dir viel Erfolg und Spaß mit deinen Projekten dann in 2 1/2 Wochen :)

      Löschen
  3. Ich mag das eigentlich auch nicht, aber eine ideenlose Kurzgeschichtenschreiberin kann noch so motiviert sein und schreiben wollen, wenn keine Ideen da sind, sind keine Ideen da. :p Wie man die erzwingt, weiß ich leider nicht. (Mal ganz abgesehen davon, dass mir zwischen Schlaf, Arbeit und Essen gerade gar keine Zeit zum Schreiben bleibt.)

    Für mich gibt es dieses Jahr wohl leider auch keinen NaNo. (Momentan geht es aus den oben genanten Gründen nicht und im November habe ich hoffentlich angefangen zu studieren.)

    Wordwars lassen sich z.B. über Twitter ganz gut organsieren. :)

    AntwortenLöschen


IMPRESSUMHAFTUNGDATENSCHUTZKONTAKT
© F I E B E R H E R Z • Theme by Maira G.