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Schreiblaunen – 01

Schreiblaunen – wie läuft die Arbeit an deinem Schreibprojekt? Gestaltung © fieberherz.de


Angelehnt an die Leselaunen von Novembertochter (danke dir, Nicole ♥) möchte ich in unregelmäßigen Abständen auf meine "Schreiblaunen" blicken. Dabei geht es um meine Arbeit am Romanprojekt, was mir beim Schreiben geholfen hat, was sich als weniger nützlich herausstellte und wie es allgemein so läuft. Im Übrigen kann sich jeder, der ebenfalls Schreiblaunen verbloggen möchte, gerne ein Banner schnappen und es in seinem Blog(-Post) einbinden :)


Woran ich gearbeitet habe

Ich habe nicht wahnsinnig viel an BIRDKIN geschrieben (meine Ausreden: Arbeit, kaputter PC, zwischendurch krank geworden), aber zumindest überarbeitet – unter anderem bzw. ganz besonders nochmals Kapitel 1, wo sich, bislang von mir unentdeckt, ein fetter Logikfehler eingeschlichen hatte, der so gar nicht reinpassen wollte. Auch den "Klappentext" habe ich überarbeitet, u.a. zusammen mit den Usern von Poolys Kunst- und Schreibforum. 100% sind's noch nicht, aber das eilt auch nicht :)
 
Abgeschlossen ist eine Kurzgeschichte für einen Kurzgeschichten-Wettbewerb in oben erwähntem Forum, die ich vielleicht im November mal hier posten werde. Wieder auffällig: In KG schreibe ich eher lyrisch, ein "Stil", den ich sonst bei BIRDKIN nicht ausleben kann (und sollte, sonst liest das nie jemand :p).


Was sich als nützlich erwies

Eine fixe Idee war unverhofft gut – eine schlichte Pinnwand im Wohnzimmer, nicht nur für Uniprüfungen, sondern auch für BIRDKIN. Die habe ich mir jetzt besorgt und verflixt, ist das gut, ständig die Charaktere und Notizen dazu hängen zu sehen. Hält merkbar meinen Gedanken wach zum Romanprojekt!

Die Heldenreise ist für mich als halber Plotter und halber Discovery Writer eine schöne Methode, um grob, aber nicht zu detailliert zu planen. Zusammen mit der neuen Pinnwand ergab das eine schöne Eigendynamik und ich habe einige Lücken füllen können, die noch übrig waren.
 
Auch wenn ich es nicht gedacht hätte, ist Freedom für mich enorm nützlich. Diese kleine App sperrt Webseiten wie Facebook & Co. für sog. "Sessions", deren Länge ich selber bestimmen kann, damit ich beim Schreiben nicht in den Fängen von Social Media hängen bleibe. Die App ist kostenlos und sperrt 5 Seiten auf PC/Laptop – für mich völlig ausreichend. Für rund 25€ im Jahr ist die Blockliste länger und zeitgleich anwendbar auf Smartphone und andere Geräte – das benötige ich jedoch nicht.


Das stört mich noch

Bald startet ja NaNoWriMo und aus irgendwelchen Gründen kratzt es mich dieses Jahr gewaltig, dass ich neben Uni und Job nicht teilnehmen kann (obwohl ich das doch von all den Jahren vorher schon kennen müsste). Dass das schmale Studentenbudget für die Frankfurter Buchmesse nicht reichte, damit habe ich mich ja schon arrangiert, nicht aber mit der NaNo-Sache. Gefühlt JEDER nimmt teil, nur ich eben nicht. Ach :(

Wie sich herausstellt, fällt es mir relativ leicht, Namen zu erfinden und durchaus auch eine einfache Basisgrammatik für eine fiktive Sprache. Soweit, so nice. Aber warum, warum kann ich um's Verrecken keine Städtenamen erfinden, a) die es NICHT bereits in berühmten Konsolenspielen gibt und b) mit den ich zufrieden sein kann? Jetzt werden schon Silben in Online-Generatoren durch die Gegend geschubst, Lichtblicke sind nicht in Sicht. Vielleicht gehe ich zu verkrampft an das Thema heran?


Zitat des Augenblicks

Zwischen den Zeilen brennt noch Licht.
— jeanne d'argh (@spaetabends)


Kommentare

  1. Namen ist so eine Sache. Früher, als ich elf oder zwölf war, fiel es mir extrem leicht, ein ganzes Set von Figurennamen aus dem Ärmel zu schütteln, ohne genau zu wissen, was das eigentlich für Figuren sind, je detaillierter ich begonnen habe, sie zu Charakterisieren, desto schwieriger wird es, einen Namen zu finden, der sowohl zur Figur als auch in die Geschichte passt...

    NaNo... hmm, das ist immer so eine Sache, schon seit ich zum ersten Mal davon gehlrt habe, wusste ich, dass ich so etwas niemals gebacken kriege. Zumal: Wie zählt man überhaupt seine Wörter, wenn man häufiger auch mal auf Papier etwas kritzelt, das nicht in der Reihenfolge der Geschichte ist, sondern vielleicht noch irgendwo in der Mitte ist? Und wenn man dann zu Schule geht und Klausuren schreibt und Hausaufgaben hat... gerade im November, wenn zwischen den Herbstferien und den Winterferien extrem viel geschrieben wird :D da bist du garantiert nicht allein. Ich habe mir noch nicht mal die Mühe gemacht, mich da anzumelden. Lieber setze ich mich darauf fest, wann immer ich kann auch zu schreiben. Das funktioniert ja auch schon.

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    1. Hallo Mulan :) Danke für deinen Kommentar und verzeih die späte Rückmeldung – ein paar stressige Tage liegen hinter mir, da habe ich nicht alles so geschafft, wie vorgesehen :/

      [...] je detaillierter ich begonnen habe, sie zu Charakterisieren, desto schwieriger wird es, einen Namen zu finden, der sowohl zur Figur als auch in die Geschichte passt...
      Oh ja, das kenne ich leider nur zu gut! Deswegen weiß ich schon, dass eine langwierige Suche auf mich zukommt, wenn ich die Figur schon detailliert im Kopf habe, ohne, dass sie einen Namen trägt. Zusätzlich kommen noch ein paar "selbstauferlegte" Barrieren, von denen ich mal im Post Wie ich Namen festlege berichtet habe.
      Aber Charakternamen finde ich so oder so wesentlich leichter, als Städtenamen. Bei Städtenamen fällt mir quasi alles und nichts ein und das frustriert :( Es soll ja auch irgendwie passen, aber da in BIRDKIN so vieles in meinem eignen Ermessen liegt, habe ich hier keine "Richtlinien", die mir helfen. Und immer, wenn ich bislang was gefunden hatte, gab es das schon so oder sehr ähnlich irgendwo. Ach ja :/

      Wie zählt man überhaupt seine Wörter, wenn man häufiger auch mal auf Papier etwas kritzelt, das nicht in der Reihenfolge der Geschichte ist, sondern vielleicht noch irgendwo in der Mitte ist?
      Dann zählt man die von Hand :) Und wo die Textstelle steht, ist auch egal. Es geht eben um die 50.000er-Gesamtzahl.

      Und wenn man dann zu Schule geht und Klausuren schreibt und Hausaufgaben hat... gerade im November, wenn zwischen den Herbstferien und den Winterferien extrem viel geschrieben wird :D
      Ich finde die Zeit auch extrem ungünstig. Ich bin meist 50-60 Stunden die Woche für Studium und Nebenjob auf Achse, irgendwo drumherum muss ich lernen, lesen, Referate erstellen, Haushalt schmeißen und soziale Kontakte pflegen. Ich glaube, manche schlafen dann einfach sehr wenig? Kann ich mir auch nicht leisten (je weniger ich schlafe, desto schneller fange ich mir Schnupfen, Grippe & Co ein)...


      da bist du garantiert nicht allein.
      Das ist richtig :) Aber irgendwie machen viele Leute da mit, die ich eh schon für ihre Schreibdisziplin bewundere. Und immer über Blog, FB und Twitter davon zu lesen, wie motiviert sie dafür sind, setzt mir dieses Jahr besonders zu. Man kann sich ja fast nicht davor äh..."schützen" :p

      Ich habe mir noch nicht mal die Mühe gemacht, mich da anzumelden. Lieber setze ich mich darauf fest, wann immer ich kann auch zu schreiben. Das funktioniert ja auch schon.
      Anmelden brauche ich mich auch gar nicht erst :) Mein Zwischenweg ist ähnlich wie deiner – eben überhaupt einen Zwischenweg zu haben, überhaupt Resultate zu liefern. Aktuell eben mit dem Versuch, jeden Tag zu schreiben... Wir schaffen das schon :D♥

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    2. Unzufrieden bin ich erst, wenn ich feststell, dass die Namen alle mit N anfangen und ähnlich klingen. Allzu oft geschieht das aber zum Glück auch nicht. In dem Fall habe ich die Namen nämlich am Fließband erfunden und war sie eh noch nicht gewohnt, dann macht das auch noch gar nichts. :D

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