Klischee oder kein Klischee? – Teil 3

2016/10/25
Klischee oder kein Klischee? // Grafik © fieberherz.de
 
Lang, lang ist's her, da habe ich mir schon zwei Mal angeschaut, welche Klischees aus dem Bereich Young Adult (YA) sich in SAINT BLAKE wiederfinden könnten. Zwar ist der Roman kein YA, da die Protagonisten mindestens eher Mitte 20 bis Anfang 30 Jahre alt sind, allerdings halte ich die Grenzen da für fließend in Sachen Klischees (gerade wenn Elemente aus Genres wie Fantasy, Science Fiction etc. pp. mit einer Zielgruppe weiblicher Teens und Twens vorhanden sind). Wieder hat natürlich der äußerst amüsante Twitter-Account von Brooding YA Hero als Quelle hergehalten. Aber genug Vorgeplänkel, let's dive in ;)






Tja. Im Prinzip gehört es sogar fest zum Plot, dass Erin an gewissen Stellen ohnmächtig wird. Das hat auch so seinen Sinn und Zweck und dient nicht dem Überspringen von verzwickten Situationen oder gar als verkappter Deus ex machina-Effekt. Stattdessen deute ich damit die Überforderung von Erins Geist an, was sich schlicht auf ihren Körper überträgt. Das ist besonders präsent, als ihre Schwester Adara plötzlich wieder auftaucht und verknüpft den ersten und zweiten Teil des Buches (nein, es ist wirklich ansonsten nur ein Einzelband).
  



Per se ist SAINT BLAKE ja kein dystopischer Roman, auch wenn die Sereska in ihrer Gesellschaftsstruktur durchaus in diese Richtung gehen. Deswegen lege ich auch diese Gruppe diesem Tweet zugrunde und sage: Richtig, die Sichtweise von Geschlechtern und Beziehungen hat sich nicht geändert, weil es eben bei dem Model Mann-Frau als zur gemeinsamen Zeugung befähigten  Konstellation geht. Zwar wird es zumindest dahingehend aufgebrochen, als dass manche Männer und Frauen mehrfach "verheiratet" werden, aber selbst das ist nur eine neue Grundlage für weitere Nachkommen. Grundsätzlich ist auch öffentlich gezeigte Zuneigung tabu bzw. nur in gewissen Symbolhandlungen zugelassen.




Das ist auffallend häufig der Fall in Genres wie Fantasy, Science Fantasy, Dystopie etc. mit Protagonistinnen. Leider bildet SAINT BLAKE keine rühmlich Ausnahme, wobei ich allerdings auch glaube, dass dieses Klischee nicht komplett auf Erin zutrifft. Der Begriff der Freundschaft hat in Sereskan schon die Nebenbedeutung "Abhängigkeit", in dem Sinne, dass sie schlimmstenfalls einzelne Sereska davon abhält, ihre Aufgaben für ihr Volk so gut wie nur irgend möglich zu erfüllen. Das Prinzip einer "guttuenden Beziehung" ist Erin nicht so ganz begreiflich, was sie durchaus distanziert erscheinen lässt. Im Laufe des Roman versteht aber auch sie selber, dass es doch immer wieder solche in ihrem Leben gibt, auf die das Prädikat "FreundIn" im positiven Sinne durchaus zutrifft (zumal ihr Verständnis von Pflichtbewusstsein gegenüber ihrem Volk, anderen und sich selbst im Laufe der Handlung sich stark verschiebt).




Mir war gar nicht so recht bewusst, dass das ein Klischee ist. Wie sieht es da bei euch aus? Nun, sollte sich das als tatsächliches Klischee entlarven, werde ich aber sicherlich auch das zum Teil mitnehmen. Erin hat von Natur aus dunkelbraune, allerdings recht dicke Haare. Zu Beginn von SAINT BLAKE trägt sie sie eben nur etwas kürzer als schulterlang. Und der Rest bezüglich Feuchtigkeit und Schimpfen trifft dann nur noch auf mich und meine Haare zu ;)




Das ist ein Klischee, das mir so auch noch nicht bekannt ist. Vielleicht deswegen, weil ich auf die Information, wie groß die Prota ist, beim Lesen in der Regel nie achte – es sei denn, es wäre plotrelevant (und dafür wollte mir nun wirklich kein Beispiel einfallen).
Erin ist für ihren Teil mit 1,80 m relativ groß, so wie die meisten Sereska. Damit ist sie tatsächlich größer als ihr Lehrherr Kazuo und die Gehilfin Lumnie, aber nun ja. Dabei ist sie auch recht dünn und nicht gerade mit massig Kurven gesegnet, wirkt insgesamt gerade mit den kürzeren Haaren und ihren einfachen Kleidung in der Werkstatt nicht sehr weiblich. Mit ihrer bisweilen schroffen Art kann sie dann durchaus einschüchternd wirken, aber dagegen hat sie selbst nun wirklich nichts :p
 
Kommentare zu "Klischee oder kein Klischee? – Teil 3"
  1. Ich kommentiere, auch wenn ich seit 10 Monaten nicht ein Wort von mir zu meinen Sachen geschrieben habe :,D

    Meine Story ist auch kein YA, aber Klischees hat man doch immer drin. Manchmal groß und manchmal klein.
    ___

    Das Ohnmächtigwerden von Erin find ich durch deine Erklärung ziemlich einleuchtend.
    Ein Klischee ist es vielleicht, aber wenn es nicht nur aus einem banalen Grund geschieht, wie zb kann kein Blut sehen, hat vergessen zu trinken/essen etc was gefühlte 100 Mal erwähnt wird (wir erinnern uns an Twilight, wo Bella dauernd essen sollte (is mir jedenfalls so in Erinnerung geblieben))

    ___

    Zum Punkt Relationships und love Interests:
    Ist bei den Sereska Liebe an sich vorhanden? Oder ist es eher ein Ausnahmefall und eher so eine Art „abnormes Gefühl“ dass nicht da sein dürfte?
    Bei Erin, wie Du schreibst, ist es ja eher, wenn ich es richtig verstehe, unbekannt oder bekannt, aber „weit weg“ weil nicht direkt in ihrer Umgebung vorhanden.
    Kurz um: Gibt es Sereska die aus Liebe zusammen sind und monogam leben? Und wenn ja, was denkt das Volk darüber?

    Bei meinen Eladar gibt es das Matriarchat. Sprich die Frauen herrschen und ziehen sich die Männer nur heran, um Kinder zu zeugen. Sie bleiben nur bei einem Mann, wenn das erste Kind ein Mädchen wurde und wechseln nur, wenn es ein Junge wird.
    Liebe gibt es, aber es ist eher selten und von klein auf klein gehalten.
    ___

    Das ist ein Klischee, wie die meisten Protagonistinnen aussehen?
    Layra hat blondes Haar und ein hellblaues und ein goldbraunes Auge. Das Goldbraune Auge war nicht von Geburt an so, aber dazu möchte ich öffentlich nicht zu viel sagen :,D sry
    Sie ist für ihr Volk zu klein, wie bei Twitter mal gesagt und müsste eigentlich 12 cm größer sein um dem Mindeststandard zu entsprechen und ihren Schwestern zumindest bis zum Kinn zu gehen :,D ahahaha!
    ___

    Das Klischee mit der Körpergröße und der dazugehörigen Persönlichkeit ist mir auch neu.
    Layra ist klein, wie im oberen Punkt erwähnt und durch ein Geschehnis kurz vor Handlungsbeginn sehr verunsichert und gestresst. Hin und wieder kommt die fiese Art bei ihr durch, die ihr anerzogen wurde.

    Der männliche Hauptpart ist mit 1,88m in der Norm der Männer.

    Tüdlü~

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Endlich schaffe ich es auch, deinen tollen Kommentar zu beantworten – verzeih die Wartezeit! Ändert aber nichts daran, dass ich mich sehr gefreut habe :)

      Das Ohnmächtigwerden von Erin find ich durch deine Erklärung ziemlich einleuchtend.
      Ein Klischee ist es vielleicht, aber wenn es nicht nur aus einem banalen Grund geschieht, wie zb kann kein Blut sehen, hat vergessen zu trinken/essen etc was gefühlte 100 Mal erwähnt wird (wir erinnern uns an Twilight, wo Bella dauernd essen sollte (is mir jedenfalls so in Erinnerung geblieben))

      Das ist gut, wenn es schon so grob erklärt einleuchten kann :) Ich hoffe, dass ich gut genug schreibe, damit das im Roman auch ohne Erklärung zwischen den Zeilen erkennbar wird – das ist ja immer nochmal eine Sache für sich. Das mit der Ohnmacht hört ab einem gewissen Punkt auch auf, weil dann emotionale/geistige Fäden zusammengeführt worden sind, die man ohne Erins Einverständnis gewaltsam hat trennen wollen.

      Ist bei den Sereska Liebe an sich vorhanden? Oder ist es eher ein Ausnahmefall und eher so eine Art „abnormes Gefühl“ dass nicht da sein dürfte?
      In einem Schnipsel auf Facebook ist es schon mal angeklungen, steht für sich auch recht abstrakt da – Liebe ist vorhanden, sie liegt ultimativ in der Natur der Menschen. Sie gehört aber nicht zum planvollen Gestalten der sereskanischen Gesellschaft, weil sie nur Ärger und Ungehorsam in Augen der sog. Ahnherren hervorruft. Es ist ein Gefühl, das zwar in seiner Existenz akzeptiert wird – wer diesem aber nachgibt, gilt als unloyal, undiszipliniert, ungehorsam.


      Kurz um: Gibt es Sereska die aus Liebe zusammen sind und monogam leben? Und wenn ja, was denkt das Volk darüber?
      Nein. Es gab sicher Fälle, in denen Liebe aus einem temporären Bündnis erwuchs, was aber besser nicht öffentlich gemacht wird. Monogamie ist verpflichtend, wenn man „verheiratet“ worden ist, aber auch anderweitig gilt es als unschicklich, sich „einfach so“ mit anderen Partnern zu verbinden (weil das Vater-Mutter-Kind-Bild weiter als Ideal erhalten bleiben soll). Gleichgeschlechtliche Affären werden stillschweigend toleriert, weil die Ahnherren letztlich einsehen, dass Sexualität nicht zu töten sind, auf diese Weise aber zumindest kein ungeplanter Nachwuchs gezeugt werden kann.


      Bei meinen Eladar gibt es das Matriarchat. Sprich die Frauen herrschen und ziehen sich die Männer nur heran, um Kinder zu zeugen. Sie bleiben nur bei einem Mann, wenn das erste Kind ein Mädchen wurde und wechseln nur, wenn es ein Junge wird.
      Liebe gibt es, aber es ist eher selten und von klein auf klein gehalten.

      Das hätte wahrscheinlich auch bei den Sereska so aussehen können, wären sie nicht so patriarchalisch geprägt :p Bei dir ist ja dann auch die Frau besonders wertvoll, der Mann letztlich nur „Samenspender“. Harte Welten, Mensch. Ich fände es so wenig lebenswert, also ein Leben, in dem man mir die Liebe verböte und versuchte, über meinen Körper zu bestimmen!


      Das ist ein Klischee, wie die meisten Protagonistinnen aussehen?
      War mir auch so nicht bekannt, aber es ist mir letztlich auch gleich. Bei Erin haben Haut- und Haarfarbe so ihren Sinn, weil sie damit eine typische Sereska ist. Die Länge ist tatsächlich sehr untypisch, weil Sereska eigentlich langes Haar, gerade bei Frauen, sehr schätzen.

      Layra hat blondes Haar und ein hellblaues und ein goldbraunes Auge. Das Goldbraune Auge war nicht von Geburt an so, aber dazu möchte ich öffentlich nicht zu viel sagen :,D sry No Spoiler, that’s okay :p

      Sie ist für ihr Volk zu klein, wie bei Twitter mal gesagt und müsste eigentlich 12 cm größer sein um dem Mindeststandard zu entsprechen und ihren Schwestern zumindest bis zum Kinn zu gehen :,D ahahaha!
      Erin könnte dann auch auf sie hinuntergucken, hihi. Aber klein ist ja nicht schlecht. Hatten ja festgestellt, dass ich auch so klein bin wie Laura und bislang hatte ich deswegen nie Probleme :D

      Löschen
  2. Ich liebe diese Posts. <3
    Das war das, was ich in erster Linie da lassen wollte :D Wobei die letzten beiden Klischees denke ich v.a. damit zusammen hängen, dass YA-Heldinnen immer "ganz normale Mädchen" sein sollen, was ja am Ende meistens ein einziges Plotloch ist. :D
    Wie auch immer: Wieder sehr unterhaltsam^^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich liebe diese Posts. <3
      Danke, das freut mich :D Mir machen die auch jedes Mal sehr viel Spaß ♥

      Wobei die letzten beiden Klischees denke ich v.a. damit zusammen hängen, dass YA-Heldinnen immer "ganz normale Mädchen" sein sollen, was ja am Ende meistens ein einziges Plotloch ist. :D
      Das wird auch sicherlich hauptsächlich diesen Grund haben – der ist mir allerdings wesentlich sympathiscer, als 2673457 optische und anderweitige Besonderheiten an einer Person, was dann schon wieder diesen Mary Sue-Beigeschmack hat, wenn es zu sehr übertrieben wird. Die goldene Mitte finde ich gut, wobei ich persönlich Understatements mag. Selena aus Underworld hätte meinetwegen nicht in Latex/Leder rumlaufen müssen, um wahrhaft kick ass heroine zu sein. Natürlich macht das den Trash-Charme von Underworld aus, ist aber doch schon ein bisschen viel auf einmal, zumindest m.M.n.

      Löschen
  3. Hallöchen,
    ich liebe diese Beiträge von dir, weil es da wirklich immer etwas zu lachen gibt. Auch wenn viel tatsächlich auch auf meine Geschichte zutrifft. Gerade beim ersten Beispiel. Mir ist das erst gar nicht bewusst gewesen, aber meine Protagonistin wird tatsächlich auch mal ohnmächtig :D Was aber eher an Übermüdung und Hunger liegt, aber es passiert! :D

    Die "Mehrfachverheiratung" in Saint Blake klingt interessant! Und durchaus einleuchtend. Auch, dass Zuneigung öffentlich nicht so gezeigt wird. Ich finde, dass sollte in Deutschland auch eingeführt werden :D

    Was die Loveinterests angeht ... Ich selbst bin auch nicht so der Fan davon, wenn die Protagonistin sich vor Verehrern kaum retten kann. Aber manchmal ist das für die Story einfach nötig. Erin wirkt durch deine Beschreibung aber eher kompliziert in der Hinsicht. Die Entwicklung ist da bestimmt sehr interessant.

    Dass die braunen Haare ein Klischee sind, war mir auch nicht bewusst! Aber es trifft auf meine Zombie-Apokalypse auch zu. Jetzt bin ich tatsächlich ein bisschen verblüfft :D

    Das mit der Größe war mir dafür schon sehr bewusst. Gerade auch in Liebesromanen ist es irgendwie üblich, dass die Frauen winzig und die Männer riesig sind (da ich selbst winzig bin, hab ich da nichts dagegen :D). Zum ersten Mal aufgefallen, dass es auch große Protagonisten gibt, ist mir in der Göttlich-Reihe.

    Wieder ein toller Beitrag, danke :)
    Liebste Grüße,
    Kate ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Entschuldige die späte Antwort, Uni und Arbeit haben mich so sehr auf Trab gehalten und ich antworte gerne in Ruhe und aufmerksam :)

      ...ich liebe diese Beiträge von dir, weil es da wirklich immer etwas zu lachen gibt.
      Yeah, das freut mich ♥ Lachen ist selten verkehrt!

      Auch wenn viel tatsächlich auch auf meine Geschichte zutrifft. Gerade beim ersten Beispiel. Mir ist das erst gar nicht bewusst gewesen, aber meine Protagonistin wird tatsächlich auch mal ohnmächtig :D Was aber eher an Übermüdung und Hunger liegt, aber es passiert! :D
      Solche Betrachtungen sind auch wirklich super zum Überdenken der verwendeten Motive in eigenen Büchern, ja :) Ich denke, solange es eben gerechtfertigt ist, ist das völlig ok! Auffällig würde es, wenn es den Progatonisten in anderen eigenen Werken grundsätzlich auch so gehen würde :p

      Die "Mehrfachverheiratung" in Saint Blake klingt interessant! Und durchaus einleuchtend. Auch, dass Zuneigung öffentlich nicht so gezeigt wird. Ich finde, dass sollte in Deutschland auch eingeführt werden :D
      Oh, ok, für mich ist das ein Horrorszenario! Arrangierte, zeitliche begrenzte "Ehen" zum einzigen Zweck der Zeugung? Das heißt ja, das andere über einzelne Personen verfügen, als hätten sie keine eigenen Gefühle und Bedürfnisse, brrrr...! Ich finde es schon in unserer Welt erschreckend, dass Abtreibung teilweise verboten ist. Da bin ich doch für Selbstbestimmung in Sachen Partnerwahl und hinsichtlich der Entscheidung, ob man überhaupt Kinder bekommen möchte oder nicht.
      Dass öffentliche Bekundungen von Zuneigung verboten sind, hat damit zu tun, dass gefühlsbetonte Beziehungen nicht gewünscht sind, weil sie unter Umständen nur Konflikte heraufbeschwören - zum Beispiel, wenn ein Paar sich nicht trennt werden will, weil es sich liebt. Ich würde es jetzt auch nicht mögen, wenn man in aller Öffentlichkeit einander "besteigt", aber Gesten der Liebe würde ich nie verbieten wollen :/ Diese Welt würde soviel trauriger und grauer dadurch.

      Was die Loveinterests angeht ... Ich selbst bin auch nicht so der Fan davon, wenn die Protagonistin sich vor Verehrern kaum retten kann. Aber manchmal ist das für die Story einfach nötig. Erin wirkt durch deine Beschreibung aber eher kompliziert in der Hinsicht. Die Entwicklung ist da bestimmt sehr interessant.
      Richtig, nötig kann es sein - aber die Häufigkeit in gewissen Genre stört mich schon seit geraumer Zeit. Vielleicht habe ich Erin deswegen zu einem etwas schwierigen Charakter geformt - sie lernt in SAINT BLAKE gerade einmal das Konzept der Freundschaft kennen, daher denke ich, dass eine Liebesbeziehung im Sinne von Liebe/Respekt/Anziehung für sie kaum umsetzbar wären. Womit ich nicht sagen will, dass sowas nicht vorkommt im Roman. Nur eben nicht so, wie vielleicht schon oft gesehen/gelesen.

      Dass die braunen Haare ein Klischee sind, war mir auch nicht bewusst! Aber es trifft auf meine Zombie-Apokalypse auch zu. Jetzt bin ich tatsächlich ein bisschen verblüfft :D
      Hatte selbst auch nur einmal jemanden als Protagonisten, der blond war, allerdings eigentlich schwarzhaarig und für blond die Haare halb kaputt gefärbt. Ansonsten auch immer Braunhaarige... Tüdelüüü :p Gut, dass sich das in "Die Asche des Prinzen" 2017 wieder ändert!

      Das mit der Größe war mir dafür schon sehr bewusst. Gerade auch in Liebesromanen ist es irgendwie üblich, dass die Frauen winzig und die Männer riesig sind (da ich selbst winzig bin, hab ich da nichts dagegen :D). Zum ersten Mal aufgefallen, dass es auch große Protagonisten gibt, ist mir in der Göttlich-Reihe.
      Ist irgendwie an mir vorbei gegangen, mir ist das völlig egal, solange die Chemie stimmt :p In SAINT BLAKE sind die meisten grundsätzlich ebenso groß oder kleiner als die Sereska, also Erins Volk, weil diese grundsätzlich groß werden, sowohl Männer, als auch Frauen. Es wird sogar darauf geachtet, dass das immer so bleibt...
      Die Göttlich-Reihe kenne ich gar nicht, auch wenn ich immer wieder davon höre. Ach, der SuB, ach... :/

      Löschen